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  • AutorenbildLars

Auf Dauersafari im Nationalpark

Vor zwei Tagen fuhren wir zum zweiten Camp von dreien in Etosha. Genannt „Halali“, nach dem deutschen Jägerausruf, dass die Jagd beendet ist. Auf dem Weg dahin fuhren wir noch einige Wasserlöcher an. Am Ersten war ein riesiger Auflauf von Fahrzeugen aller Art, also auch die hier typischen Safariwagen, wo man etwas erhöht und im Freien sitzt. Auf den ersten Blick war nicht zu erkennen warum. Aber Kathrin meinte dann, eine Mähne hervorblitzen zu sehen. Also wohl eine Großkatze.


Allerdings mussten wir fast 20 Minuten warten, bis wir freien Blick auf die Löwen hatten: Ein Pärchen, das es sich direkt an dem kleinen Wasserloch gemütlich gemacht hatte. Viele andere Tiere, die trinken wollten, standen drum herum und waren wie erstarrt, denn weiter trauten sie sich nicht heran. Im Gegensatz zu uns. Wir hoben uns aus den Fenstern unseres Jeeps um besser sehen und fotografieren zu können. Ein wenig ärgerte ich mich nun doch, dass ich kein größeres Zoom-Objektiv besaß.🙄 Aber irgendwann schaute das Männchen in unsere Richtung und ein schönes Foto war im Kasten.



Im Camp „Halali“ gibt es auch ein, etwas abgelegenes, Wasserloch. Aber mit sehr schönem, erhöhten Blick auf die Tiere. Hauptsächlich kamen hier Elefantenherden durch. Neben der normalen Körperpflege der Tiere konnten wir auch das Verhalten beobachten. So blieben zwei Jungbullen am Wasserloch zurück, als der Rest der Herde schon weitergezogen war. Nach einiger Zeit kam ein dritter Jungbulle zurück und forderte sichtbar die anderen beiden auf, jetzt doch bitte mitzukommen. Dabei kam es zu kleinen Stößen und Tritten nach hinten. Sehr lustig anzusehen. Irgendwann kam noch ein Vierter aus der Herde zurück und dann ging die Balgerei erst richtig los. Sowas bekommt man in einem Zoo jedenfalls nicht zu sehen.



Zwischendurch sind wir auch wieder herumgefahren, um Tiere in freier Wildbahn zu erleben. Dabei sind uns unzählige Giraffen, Zebraherden, Gnus, Springböcke, Kudus, Strauße und eine Herde Elefanten buchstäblich über den Weg gelaufen.


Jetzt sind wir an unserer letzten Station, im Fort Namutoni angekommen. Hier vergnügen wir uns noch ein wenig, bevor es morgen Richtung Otjiwarongo, südlich von Etosha, weitergeht. Dort werden wir uns noch das Naturreservat Waterberg ansehen. Und dann nähert sich unsere Reise in Namibia leider schon dem Ende zu. Aber soweit sind wir ja noch nicht.


Hier einige Bilder der letzten Tage:












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