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  • Kathrin

Ein Besuch auf dem Vulkan

Da wir mit uns mit dem E-Auto nicht ohne Ladesäulen auf den Etna getraut haben, haben wir eine Sonnenunterganstour mit dem Jeep gebucht. In Catania trafen wir auf unseren Guide Alessio und zwei weitere Pärchen aus Nordirland und Malta. Auf dem Weg hinauf erhielten wir schon viele Informationen über den Etna von Alessio.


Unser erster Stopp war ein großes Lavafeld, was beim Ausbruch von 1991 sich seinen Weg hinab gesucht hat und glücklicherweise dank des Einsatzes von Experten und des Militärs kurz vor der Gartenmauer des ersten Hauses zum Erkalten gekommen ist. Puh! Schon krass, sich die glühende Masse vorzustellen, die sich auf einen zubewegt, wenn auch nicht besonders schnell aber stetig. 15 Monate hat der damalige Ausbruch gedauert!



Im Örtchen Zafferano konnten wir einige Produkte aus der Region kosten, die durch die Lava sehr fruchtbar ist: Honig, Wein, Oliven und Olivenöl. Der Südhang, vor allem die Seite zum Meer hin, ist unheimlich grün, ganz ungewöhnlich für Sizilien. Ginster wächst dort so hoch wie Bäume und leuchtet überall in seinem schönen Gelb!


Bevor wir ganz hinauf auf 2000 m gefahren sind, konnten wir noch den Lauf der Lava, auch durch Tunnel, die sie hinterlassen hat, bestaunen. Und natürlich die fantastische Aussicht bis runter zum Meer, hinüber bis nach Taormina und Catania!


Bei unserem letzten Stopp an der Seilbahn haben wir den Krater Silvestri umrundet und auf die Landschaft geblickt, die hier nur noch wenig Vegetation aufweist und in der man viele kleine, erloschene Krater erblicken kann. An den Hängen aus Lavagestein liegen die kreisförmigen Flächen mit Gräsern wie getupft darauf. Eine sehr einmalige Landschaft und die Gewalt des Vulkans beeindruckend! Ab der Seilbahn benötigt man einen ausgebildeten Gebirgsführer um weiter hinauf zu gelangen. Der Etna ist über 3000m hoch! Das haben wir uns bei der Wärme von über 30 Grad, auch wenn es dort oben wesentlich frischer ist, erspart.


Dafür haben wir noch einen abendlichen Bummel durch die beleuchtete Altstadt von Catania gemacht und die Stimmung am Elefantenbrunnen, dem Wahrzeichen der Stadt, genossen - mit Gesang, spielenden Kindern… ein schöner Abschluss, um uns zurück auf den Weg nach Ognina zu machen.


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