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  • Kathrin

Finalmente Palermo!!

Aktualisiert: 11. Juni

Und endlich Palermo! Ich war wirklich ein wenig aufgeregt, nach 30 Jahren wieder nach Palermo zu kommen! Unsere Vermieterin Angela hatte schon angekündigt, dass es sich sehr verändert hat. Wirklich, es ist ein verändertes Lebensgefühl! Angefangen damit, dass unsere Unterkunft in einem Viertel lag, das man damals nachts nicht betreten hätte. So sind wir im Abendlicht entspannt durch die Gassen geschlendert, haben uns die in der Nähe liegenden Sehenswürdigkeiten wie den Piazza Pretoria mit seinem Brunnen (ohne Wasser?) und den Kirchen, die Quattro Canti, die Katthedrale und die Cala, den alten Hafen, angesehen. Viele Straßen und Gassen sind mittlerweile Fußgängerzonen. Sie haben so gewonnen ohne den lauten, stinkenden Verkehr, der um einen herumbraust! Sogar Radfahrende und spielende Kinder kann man auf den Straßen erblicken! Nebenbei haben wir in verschiedenen Vierteln zwei der vielen Weinbars besucht und das pulsierende Leben um uns herum genossen. Ach wie schön, mal wieder in Palermo zu sein!❤️


Abendstimmung in den Straßen von Palermo, Sizilien


Im frühen Morgenlicht ging es nach Caffé und Cornetti über die Märkte und erneut zu den Sehenswürdigkeiten, wo wir uns die Kirche und den Kreuzgang von Santa Caterina d‘Alessandria - meine Namenspatronin, angesehen haben. Sehr beeindruckend und ein toller Blick über die Stadt, leider heute etwas wolkig. Rund um die Katthedrale war viel los, weil am heutigen Tag die Schulen Theater und Musik in die City gebracht haben. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken! Kleine Läden, Streetart, unzählige Kirchen und leider gibt es für das Müllproblem offenbar noch keine ausreichende Lösung.

Eine Seite der Quattro Canti (Vier Seiten) in Palermo



Mittags sind wir mit dem Bus zur Zisa gefahren. Ein gut erhaltenes Bauwerk aus islamischer Zeit, was später den Normannen als Sommerresidenz diente. So gebaut, dass es darin wunderbar kühl ist, schöne erhaltene Mosaike und alte Schalen aus islamischer Zeit. Witzigerweise war direkt dahinter ein Tecnokonzert, was in dem Gebäude irgendwie skurril wirkte!



Danach zog es mich sehr zum Piazza Noce, wo ich vor 30 Jahren gelebt und gearbeitet habe. Dort wirkte es bis auf die Baustelle mitten auf dem Platz ganz unverändert. Es ist nicht die schönste und überhaupt keine touristische Ecke von Palermo, aber ich musste es unbedingt wieder sehen. Das Cento Diaconale hat jedoch offensichtlich seine Arbeitszeiten verkürzt: Schulen und Kindergarten waren schon geschlossen, das Gebäude nur von außen zu betrachten. Da haben wir noch eine Kleinigkeit auf dem Piazza Noce gegessen und sind füßeschonend mit dem Taxi zurück in die Innenstadt gefahren.

Es wurde dringend Zeit für ein richtiges Mittagessen. Während wir am Tag zuvor schon leckere Arancini, gefüllte, frittierte Reisbällchen getestet haben, genossen wir jetzt weitere Spezialitäten wie Parmigiana, Panelle (gebratene Kichererbsenflade), Crocché (Kartoffelkroketten mit Käse, Petersilie und Eiern) und Pasta mit Schwertfisch und Aubergine. Hm! Gut für Magen und Füße!


Zum Abschluss haben wir uns großformatige Streetart in La Kalsa angesehen, wo wir eigentlich noch in den Botanischen Garten gehen wollten. Leider dachten wir, die Zeit wäre zu knapp - wenn wir da schon gewusst hätten, dass unser Bus mehr als 20 min später kam… Egal, es war wunderschön und angefüllt mit Eindrücken sind wir nach Castellamare zurückgekehrt. Und was wir nicht „geschafft“ haben, müssen wir eben beim hoffentlich nicht wieder 30 Jahre dauernden nächsten Mal anschauen!☺️

Streetart in La Kalsa in Palermo, großes Wandbild einer dunkelhautigen Frau mit Kopftuch, gelber Hintergrund

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